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Moin,
um das Thema Kennzahlen im Unternehmen ein für alle Mal zu lösen, habe ich den Auftrag bekommen, die Einführung einer BSC voranzutreiben! Hat einer Erfahrung damit? Wir sind ein KMU (Tendenz zu groß)! Muß jede Abteilung eine eigene BSC haben oder reicht es eine zentrale mit Zuarbeiten der Bereiche zu führen?
Gruß smurf
Nicht immer mit dem Kopf durch die Wand, sondern mit den Augen die Tür suchen! (Siemens)
Hallo smurf,
ich meine es ist vorallem ersteinmal wichtig, eine einzige bereichsübergreifende BSC zu erstellen, in der die bereichsübergreifenden Kennzahlen den vier Perspektiven zugeordnet werden. Später dann können auch BSC für die einzelnen Abteilungen erstellt werden. Als Basis dafür sollte jedoch auch die bereiichsübergreifende BSC herangezogen werden.
Zudem sollte kein Zahlensalat entstehen, also nicht zu viele Kennzahlen verwursten. Es sollten wirklich nur die wichtigsten und aussagekräftigsten Kennzahlen abgebildet werde. Welche das sind, sollte ggf. in einem größeren Kreis von Entscheidern erarbeitet werden.
Viele Grüße,
AnnemarieAnonymGast19. Juli 2006 um 20:38 UhrBeitragsanzahl: 2122Hallo Smurf,
ich stimme Annemarie zu.
Es gibt vom Harvard Business manager eine Sonderausgabe zur BSC, u.a. mit Beiträgen vom Meister des deutschen Controllings, des Herrn Horvath. Ich hab’s mir angetan und muss sagen, ich finde fast das ganze Heft gut und seinen Preis wert.
Bei Interesse kan ich auch gerne die ISBN Nummer posten.
Grüße,
Tim
Notrufnummern: Deutschland 110, Amerika 911, Nepal 4247041
Hi, smurf,
„um das Thema Kennzahlen im Unternehmen ein für alle Mal zu lösen, habe ich den Auftrag bekommen, die Einführung einer BSC voranzutreiben!“
Höre ich da Sarkasmus heraus oder lese ich den hinein?
So lange beim Chefwechsel die Ablaufdiagramme umgezeichnet werden müssen – waren sie senkrecht, müssen sie jetzt waagerecht sein, waren sie waagerecht, müssen sie ab jetzt senkrecht sein – solange endet der Zeitraum des „ein für alle Mal“ mit dem nächsten Chefwechsel.
Die BSC kann man gottseitdank recht schnell ummodeln und dann neue Wahrheiten als ewig verkaufen.
Ciao
Wolfgang HornDer Kampf der Unternehmenskulturen entscheidet zunehmend über Produktivität, Innovationsfähigkeit, Flexibilität, Marktanteile, Gewinne und Zukunft.
Beispiel: Toyota.
Wer klüger kämpft, ist im Vorteil.
Hallo Smurf,
wenn du dich über BSC und ihre Erstellung etwas schlauer machen willst, nimm mal Kontakt mit der Uni Lüneburg, CSM, Prof. Schaltegger auf. Die sind bei BSC im industriellen Umfeld, Kennzahlenermittelung usw. richtig fit.
Ausserdem gibt es ein Studienheft der Fernuni Hagen (INFERNUM), welches das Erstellen der BSC inkl. Rahmenbedingungen zu Thema hat.IsoMan
AnonymGast20. Juli 2006 um 10:28 UhrBeitragsanzahl: 2122Hallo smurf,
das ganze ist:
Harvard Business manager,
„Balanced Scorecard, Unternehmen erfolgreich steuern“
isbn Nr.: 3-935577-07-9
Gibt’s u.a. bei Amazon – Ist, jetzt hab ich schon wieder die Chance auf eine Provision versemmelt.. ;-))
Grüße,
Tim Gerdes
@Wolfgang: Alter Pessimist! ;-)) Weder die Tatsache, dass man ein Instrument mißbrauchen kann, noch die, dass viele Manager das mit einem Instrument „erfolgreich“ tun spricht grundsätzlich gegen das Instrument selber.
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